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Enna verbeugt sich beim Ruf: “ Hoch lebe Marie “

Die lang erwartete Prozession lockt Tausende von Gläubigen und Touristen an

Das Fest der Madonna della Visitazione Schutzpatronin der Stadt Enna, ist zusammen mit den Riten der Karwoche das wichtigste religiöse Ereignis in der Stadt.
Im 17. Jh. beschrieb der Kapuzinermönch Padre Giovanni das Fest als eines der Schönsten in Sizilien, zu dem Besucher von der ganzen Insel herbeiströmten.
Obwohl im 3. Jh. der christliche Glauben mit dem Kult der Madonna di Valverde in den Stadtteilen um das Castello di Lombardia eingeführt worden war, verehrten die Bewohner Ennas weiterhin Ceres mit ihren heidnischen Riten, an denen große Menschenmengen teilnahmen.
Erst im Jahr 1412 konnte der heidnische Kult definitiv durch die Maria Santissima della Vistitazione, die “Mariä Heimsuchung” ersetzt werden. Man ersetzte die Statue der Ceres mit der Statue der Madonna und aus den antiken Priestern wurde der Orden der “Ignudi”, der sich in weiße Ordensgewänder kleidete.
Die Königin Eleonora von Anjou ließ der Maria Santissima della Vistitazione zu Ehren den Dom von Enna errichten.
Seit dieser Zeit zieht am 2. Juli das Simulacrum der Jungfrau Maria auf einem majestätischen “Goldenen Schiff“ in Prozession durch das Stadtzentrum, während Tausende Gläubige und Touristen der Prozession auf den überfüllten Straßen Ennas beiwohnen. Die Statue der Madonna ist mit Gold und Edelsteinen geschmückt, einem Teil des Domschatzes.
Am Morgen um 7.00 Uhr erwacht die Stadt von den traditionellen 101 Kanonenschlägen.
Im Verlauf der Feierlichkeiten wird das fercolo, das “Goldene Schiff“ auf den Schultern von mehr als 100 Männern, den “Ignudi”, barfüßig vom Dom im östlichen Teil der Stadt, bis zur Chiesa di Montesalvo im westlichen Teil der Stadt getragen.
Im Prozessionszug gehen auch die Simulacra von San Michele und San Guiseppe; symbolisch beschützt der Erzengel Michael Maria vor Luzifer und San Giuseppe symbolisiert den Hüter der Heiligen Familie von Nazareth, sie werden der Jungfrau Maria vorangetragen. Die Prozession hält an zahlreichen Plätzen der Stadt, wo Kanonenschläge, die so genannten “sarbiate” abgefeuert werden.
Bei der Ankunft der Prozession in Montesalvo laufen theatralisch 3 m hohe Statuen, in deren Innern jeweils ein Mann versteckt ist der Madonna entgegen, das setzt die “Heimsuchung” in Szene.
Die Statue der Jungfrau Maria bleibt 15 Tage, zu “Besuch” in der Kirche Montesalvo bei ihrem Vetter Zacharias und ihrer Cousine Elisabeth und erst am darauf folgenden 2. Sonntag wird sie wieder im Prozessionszug zum Dom zurückgebracht
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